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Wie kann man krankhafte Schüchternheit überwinden?
Lähmende Schüchternheit erschwert sehr den Alltag

Wie kann man krankhafte Schüchternheit überwinden?

23.01.2016 14:13

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Unkontrollierbare Schüchternheit ist eine Krankheit, die bei dem Leidenden einen großen Lebensschaden verursachen kann. Sie macht es schwierig, neue Beziehungen zu knüpfen, blockiert beim Ausdrücken eigener Meinung und senkt das Selbstwertgefühl. Es lohnt sich, zu kämpfen, um mit vollen Segeln zu leben und sich nicht mehr mit jedem Schritt zu schämen.

Die Angst vor dem Alltag

 

Krankhafte Schüchternheit ist viel mehr als ein Erröten und eine Ausrede: „Ich schäme mich.” Unter dem Vorwand der Verlegenheit lauert in der Tat eine ernste Störung, die es den Kranken erschwert, Freundschaften und Bekanntschaften zu knüpfen, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, verhindert, eigene Meinungen zum Ausdruck zu bringen und zerstört das Selbstwertgefühl. Die Angst vor Herausforderungen, wenn sogar einfache Einkäufe im Laden eine Herausforderung sind.

 

Warum ist Schüchternheit so eine schwere Erkrankung? Schüchterne Menschen können nicht für sich selbst kämpfen, sie können ihre eigenen Rechte nicht verteidigen. Oft verzichten sie auf die Verwirklichung der Träume, um Scham und Verlegenheit nicht erleben zu müssen. Sie bauen keine neuen Beziehungen auf, sie haben auch Schwierigkeiten, die bestehenden Beziehungen aufrechtzuerhalten. Jedes Wort, jede Bewegung und jedes Verhalten wird für sie mit der Angst vor Spott assoziiert. Sie haben Angst, von anderen Menschen beurteilt zu werden. Die Studien zeigen, dass fast 78% der Menschen Schüchternheit, die jedoch mit der Zeit verging, bereits im jungen Alter erleben. Immer noch leiden etwa 14% der Menschen in Polen (Deutschland) unter Schüchternheit.

 

Wie kämpft man gegen Schüchternheit?

 

Von großer Wichtigkeit bei der Überwindung von täglichen Ängsten ist die Menge von Serotonin, das der Körper bildet. Dies ist das gleiche Hormon, das unsere Stimmung verbessert. Es wird nach Sex oder Schokolade gebildet und es löst Verspannungen und hilft bei der Bekämpfung von Depressionen. Also, wenn Sie die krankhafte Schüchternheit überwinden wollen, muss man vor allem den Serotoninspiegel erhöhen. Um dies zu tun, können Sie nach fertigen Präparaten greifen – die Psychologen bestätigen, dass die Tabletten, die den Serotoninspiegel erhöhen, schüchternen Patienten helfen, z. B. bei einem Gespräch mit einer unbekannten Person auf der Straße. Bedenken Sie jedoch, es nicht als eine universelle Pille, die Mut bringt, zu sehen. Es soll lediglich ein Mittel zum Zweck sein und nicht eine gebrauchsfertige Lösung.

 

Sie sind der beste Therapeut

 

Um nach und nach die Barriere von Schüchternheit zu überwinden, versuchen Sie, in Ihr Leben die Methode der kleinen Schritte einzuführen. Jeden Tag tun Sie eine Sache, die Sie näher an das Loswerden der ewigen Gefühle der Verlegenheit bringt. Damit es Ihnen einfacher wird, geben Sie offen zu, dass Sie unter lähmender Schüchternheit leiden – geben Sie vor anderen, aber auch vor sich selbt zu. Diese Erklärung wird Ihnen Erleichterung bringen und verursachen, dass Sie nichts beweisen müssen.

 

Beginnen Sie mit kleinen Dingen - fragen Sie einen Passanten nach der Uhrzeit, fragen Sie nach dem Namen des Hundes, der zu Ihnen bei einem Spaziergang im Park gekommen ist. Wenn Sie in einer Gruppe von Menschen sind, versuchen Sie, in das Gespräch zumindest eine Aussage einzuwerfen. Sprechen Sie ruhig und langsam. Dies sind die ersten Schritte, die helfen können, die größten Ängste zu überwinden. Mit der Zeit kann es leichter sein, als Sie jetzt denken.

 

Sie sollten sich auch eine Leidenschaft finden - etwas, was Sie sehr beschäftigt, worauf Sie sich spezialisieren werden. Eine Leidenschaft wird Ihr Selbstwertgefühl steigern und verursachen, dass Sie sich sicherer in einer Gruppe von anderen Menschen fühlen werden.

 

Warum sollte man die Schüchternheit überwinden?

 

Die Bekämpfung der krankhaften Schüchternheit erleichtert nicht nur den Alltag, sondern wirkt auch positiv auf die Gesundheit. Es wurde bestätigt, dass eine ständige Verlegenheit und Angst die Nerven sehr belasten, das Immunsystem schwächen und sie tragen auch zu einem schnelleren Tod bei! Außerdem kann eine krankhafte Schüchternheit manchmal in eine extreme Form verwandelt werden, und zwar in die Neophobie. Dann muss der Kranke mit Panikangst beim Kontakt mit anderen Menschen kämpfen. Diese Phobie, die Depressionen und Neurosen mit sich bringt, lähmt völlig das soziale Leben des Patienten.

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